Carl von Clausewitz

Freundeskreis

Jahresübersicht

Zusammenfassung der Vorhaben, Aktivitäten und Veranstaltungen des Freundeskreises für die Jahre 2016 und 2017.

Informationen

Regionale und überregionale Beiträge zur Clausewitz-Erinnerungsstätte, zur Grabstätte und zur Verleihung des Clausewitz-Preises.

Foto-Galerie

Fotografische Eindrücke von der Erinnerungsstätte, dem Clausewitz-Grab, der Preisverleihung, der Clausewitz-Kaserne und unseren Exkursionen.


Über uns


Der Freundeskreis Carl von Clausewitz ist eine Interessengemeinschaft von Bürger/-innen, welche ihren Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur und Traditionspflege um die historische Persönlichkeit “Carl von Clausewitz“ leisten möchte. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Erinnerung an den großen Sohn der Stadt Burg bei ihren Einwohnern und allen anderen an Clausewitz interessierten Bürgern wachzuhalten und zur Steigerung seines Bekanntheitsgrades beizutragen.
Der Freundeskreis fühlt sich in besonderem Maße der „Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte“ und seinem Kustos verpflichtet. Ihn unterstützen wir bei der Weiterentwicklung der Ausstellung in der Erinnerungsstätte, bei der Pflege des reichhaltigen Inventars, sowie bei Besuchen zahlreicher in- und ausländischer Gäste.

Darüber hinaus organisieren wir gemeinsam Vorträge, Gesprächsrunden und anderweitige Veranstaltungen zum Leben und Wirken des großen preußischen Militärphilosophen. Besonders wichtig sind uns dabei die aktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Burg, den in der Clausewitz-Kaserne stationierten Truppenteilen und Dienststellen sowie der Kontakt zur Clausewitz-Gesellschaft e.V. in Hamburg und der Gneisenau-Gesellschaft e.V. in Sommerschenburg.
Der Freundeskreis wurde im Januar 2001 gegründet, nur 3 Monate nach der feierlichen Einweihung und Eröffnung der „Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte“.
Weitere Informationen finden Sie in unserem aktuellen Flyer.

Ansturm auf Plancenoit


Ludwig Elsholtz. 1843 Öl auf Leinwand


Veranstaltungen


Dr. Andrée Türpe: “Kleiner Krieg und Terrorismus - Erklärungsmuster bei Clausewitz?“
Der Begriff des "kleinen Krieges" im deutschen Sprachgebrauch geht auf Carl von Clausewitz zurück, der ihn in Abgrenzung zu den zwischenstaatlichen, den "großen Kriegen" verwendete.
Während seiner Tätigkeit als Lehroffizier an der Kriegsschule in Berlin hielt er in den Jahren 1810 und 1811 auch Vorlesungen zum "kleinen Krieg". Gerade in gegenwärtiger Zeit ist eine Zunahme dieser "kleinen Kriege", auch als "asymmetrische Kriege" bezeichnet, festzustellen. Sie sind nicht wie die "großen Kriege" durch gegenseitig anerkannte Regeln gekennzeichnet.
Inhaltliche Schwerpunkte des Vortrags von Dr. Türpe werden u.a. sein :
- Praktische und ideengeschichtliche Quellen der Überlegungen von Clausewitz
- "Kleiner Krieg" und Terrorismus bei Clausewitz
- "Kleiner Krieg" heute und wie nutze ich Clausewitz für eventuelle Erklärungsversuche
- "Kleiner Krieg" als Kunstfertigkeit; Terrorismus als Erscheinungsform des "kleinen Krieges"
- IS und Krieg in Syrien mal mit Clausewitz` Gedanken betrachtet

Dr. Andrée Türpe: "Das Clausewitz-Bild in der DDR"
Dr. Türpe ist einer der renommiertesten Clausewitzkenner der letzten Jahrzehnte. In seinem Vortrag wird Dr. Türpe aus seinem reichhaltigen Erlebnis- und Erfahrungsschatz über den Umgang mit Clausewitz in der DDR berichten.
Während seiner Lehr- und Forschungstätigkeit von 1975 bis 1989 an der Humboldt-Universität zu Berlin hat er sich intensiv mit den Lehren des Carl von Clausewitz auseinander gesetzt. Seine Diplomarbeit und die Dissertation hatten u.a. die Analyse ausgewählter philosophischer Probleme der Theorien von Clausewitz in der geistigen Auseinandersetzung unserer Epoche zum Inhalt.
1988-1989 wurde er mit einem Verbot aller Lehrveranstaltungen an der Sektion Philosophie wegen "ungenügender Beachtung der Politik der Partei" bzw. weil "die Parteipolitik in Lehre und Forschung nicht ausreichend umgesetzt wurde" belegt.
Ab 1990 war Dr. Türpe Gründungsmitglied und dann Direktor des Instituts für Friedens- und Konfliktforschung an der Humboldt-Universität.

StR Hans-Georg Dräger: "Marie von Clausewitz fasziniert mich immer wieder!"
Der Vortrag berichtet über die Transkription der Briefe von Marie an Carl von Clausewitz und über darin enthaltene Aussagen über Marie selbst, über Carl, über ihre Mutter, über Persönlichkeiten ihrer Zeit, aber auch über ihre Liebe zu Carl und natürlich über ihre Sicht auf historische Ereignisse und gesellschaftliche Verhältnisse in den Jahren 1807 bis 1816.
Die Kopien der Briefe und ihre Transkriptionen liegen zum Anschauen aus, um einen optischen Eindruck von Maries Schrift zu erhalten.

Ausschnitt aus dem Rundgemälde im Memorial


Louis Dumoulin 1912


Informationen





In Burg hat der Freundeskreis Carl von Clausewitz heute Vormittag eine neue Gedenkplatte an dem Gemeinschaftsgrab der Eheleute Clausewitz auf dem Friedhof Burg-Ost enthüllt. Auf ihr steht geschrieben „Amara Mors Amorem Non Separat“, “Auch der Tod kann die Liebenden nicht trennen“. Grund dafür war der heutige Geburtstag des preußischen Generalmajors.

International wird noch immer vielfach der 1. Juni 1780 als das Geburtsdatum Carl von Clausewitz genannt. Der Burger Freundeskreis bemüht sich leise und fast unauffällig darum, eine Korrektur auf das tatsächliche Datum 1. Juli zu erreichen.

„In diesem Jahr verbinden wir eine besondere Geste mit diesem Geburtstag“ sagte Rolf Gädke, Mitglied des Vereins Carl von Clausewitz. Das Grabkreuz und die Grabplatte (beides Originale) wurden 1971 nach Burg transportiert. Der dazugehörige Sockel des Kreuzes war dagegen völlig zerstört. Auf ihn hatte Marie von Clausewitz den Text verewigen lassen: “Amara Mors Amorem Non Separat“, “Auch der Tod kann die Liebenden nicht trennen“.

Eine entsprechende Platte mit diesem Satz hatten die Mitglieder des Fördervereins anfertigen lassen. Die Kosten dafür lagen bei rund 600 Euro.



2006 Gerhardt Oste ehem. Leiter des Burger Friedhofes
2007 General a.D. Dr. Klaus Reinhardt ehem. Präsident der Clausewitz Gesellschaft
2008 Prof. Dr. Matthias Puhle ehem. Direktor der Magdeburger Museen
2009 keine Preisverleihung
2010 Oberst a.D. Peter Meyer ehem. Kommandeur des Logistikregiment 41 Burg
2011 Stabshauptmann a.D. Rüdiger Kracht ehem. Leiter Geschäftsstelle Clausewitz Gesellschaft
2012 Dr. Frank Bauer Autor, Vorsitzender Gneisenau Gesellschaft
2013 Inge Poetzsch Historikerin aus Magdeburg
2014 Generalleutnant a.D. Dr. Klaus Ohlshausen ehem. Präsident der Clausewitz Gesellschaft
2015 Dr. Oliver Corff Sinologe
2016 Studienrat a.D. Klaus Möbius Begründer und Kustos der CvC Erinnerungsstätte
Carl von Clausewitz wurde am 1. Juli 1780 in Burg geboren. Am 16. November 1831 verstarb er als Generalmajor in Breslau. 1971 wurden die sterblichen Überreste von Carl und Marie nach Burg überführt.

Somit ist die Stadt Burg heute Geburtsort und zugleich letzte Ruhestätte einer großen Persönlichkeit der deutschen Geschichte. Dieser verpflichtenden Tatsache haben sich seit Jahrzehnten in Burg geschichtsbewusste Männer und Frauen gestellt.

Im Jahr 1990 konzentrierten sie all ihre Kraft auf das zur Ruine verkommene Wohnhaus der Familie Clausewitz. Nur mit Mühe hatten in den achtziger Jahren die Denkmalpfleger des Kulturbundes einen Abriss verhindern können.

Im Rahmen der Altstadtsanierung erfolgte 1997 – 1999 die totale Restauration des Gebäudes. Es wurde als Wohnhaus mit drei Wohnungen und einem Komplex von Ausstellungsräumen konzipiert und realisiert. Am 11. Oktober 2000 wurde die „Burger Clausewitz – Erinnerungsstätte“ feierlich eröffnet. Gleichzeitig entstand der „Burger Freundeskreis Carl von Clausewitz“.

Von Anbeginn widmeten sich die Ausstellungsinitiatoren der Familienforschung der Burger Familie Clausewitz. Ganz besonders wurden dabei die Burger Jahre von 1760 – 1830 betont. Es konnten zusätzliche Fakten und Episoden des Namensgebers durch den Freundeskreis erhellt werden.

In den zurückliegenden zehn Jahren hat sich die museale Einrichtung erstaunlich gut entwickelt. Durch das kontinuierliche Zusammenwirken vom Bundeswehrstandort, dem „Burger Freundeskreis Carl von Clausewitz“ und der „Clausewitz – Gesellschaft e.V.“ wurde unsere Einrichtung über die Stadtgrenze hinaus bekannt. In beständiger Folge fanden und finden in den Räumen der Erinnerungsstätte Vorträge und Diskussionsrunden zu Themenbereichen wie z.B. „Die Preußischen Reformen“, „Historische Persönlichkeiten der Reformzeit“ oder „Die Kriege gegen die Napoleonische Fremdherrschaft“ statt.

Inzwischen kommen Interessenten aus den unterschiedlichsten deutschen Regionen und auch aus dem Ausland in unsere Erinnerungsstätte. Selbst Gäste von Übersee und aus dem Fernen Osten gehören zu den Besuchern. Durch unsere alljährliche Teilnahme am Veranstaltungszyklus der „Burger Museumsnacht“ und wegen der deutschlandweit beachteten Verleihung des „Carl von Clausewitz – Preises der Stadt Burg“ entwickelte sich unsere historische Stätte zu einem geachteten Festpunkt des kulturellen Geschehens in unserer Region.



Klaus Möbius
Kustos der Erinnerungsstätte

Anschrift:
Burger Clausewitz – Erinnerungsstätte
Schulstr. 12
39288 Burg

Geöffnet: jeden 2. und 4. Samstag und nach Vereinbarung
Kontakt über Burg – Information
Telefon 03921 / 2331

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Ausschnitt aus dem Rundgemälde im Memorial


Louis Dumoulin 1912



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VIELEN DANK FÜR IHREN BESUCH




Kontakt

Romeo Stellmacher
Resedaweg 49, 39118 Magdeburg
+49 0174 9949573
romeostellmacher@t-online.de

Studienrat Klaus Möbius
Kreuzgang 24, 39288 Burg
+49 03921 98 30 81

Clausewitz-Erinnerungsstätte
Schulstraße 12, 39288 Burg
+49 03921 48 44 90

Rolf Gädke
Karl-Liebknecht-Str 23, 39288 Burg
+49 03921 98 68 35
rolf-gaedke@t-online.de

Impressum

Romeo Stellmacher
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