Carl von Clausewitz

Freundeskreis

Jahresübersicht

Zusammenfassung der Vorhaben, Aktivitäten und Veranstaltungen des Freundeskreises für die Jahre 2018 und 2019.

Informationen

Regionale und überregionale Beiträge zur Clausewitz-Erinnerungsstätte, zur Grabstätte und zur Verleihung des Clausewitz-Preises.

Foto-Galerie

Fotografische Eindrücke von der Erinnerungsstätte, dem Clausewitz-Grab, der Preisverleihung, der Clausewitz-Kaserne und unseren Exkursionen.


Über uns


Der Freundeskreis Carl von Clausewitz ist eine Interessengemeinschaft von Bürger/-innen, welche ihren Beitrag zur lebendigen Erinnerungskultur und Traditionspflege um die historische Persönlichkeit “Carl von Clausewitz“ leisten möchte. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Erinnerung an den großen Sohn der Stadt Burg bei ihren Einwohnern und allen anderen an Clausewitz interessierten Bürgern wachzuhalten und zur Steigerung seines Bekanntheitsgrades beizutragen.
Der Freundeskreis fühlt sich in besonderem Maße der „Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte“ und seinem Kustos verpflichtet. Ihn unterstützen wir bei der Weiterentwicklung der Ausstellung in der Erinnerungsstätte, bei der Pflege des reichhaltigen Inventars, sowie bei Besuchen zahlreicher in- und ausländischer Gäste.

Darüber hinaus organisieren wir gemeinsam Vorträge, Gesprächsrunden und anderweitige Veranstaltungen zum Leben und Wirken des großen preußischen Militärphilosophen. Besonders wichtig sind uns dabei die aktive Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Burg, den in der Clausewitz-Kaserne stationierten Truppenteilen und Dienststellen sowie der Kontakt zur Clausewitz-Gesellschaft e.V. in Hamburg und der Gneisenau-Gesellschaft e.V. in Sommerschenburg.
Der Freundeskreis wurde im Januar 2001 gegründet, nur 3 Monate nach der feierlichen Einweihung und Eröffnung der „Burger Clausewitz-Erinnerungsstätte“.
Weitere Informationen finden Sie in unserem aktuellen Flyer.

Ansturm auf Plancenoit


Ludwig Elsholtz. 1843 Öl auf Leinwand


Veranstaltungen


Vortrag Inge Poetzsch: “Klemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich“
Seit Jahren lädt der Burger „Freundeskreis Carl von Clausewitz“ im Rahmen seiner Vortragsreihe „Clausewitz und Persönlichkeiten seiner Zeit“ kurz vor dem Todestag seines Namensgebers zu einem interessanten und kurzweiligen Vortragsabend ein.

Im Rahmen dieser Vortragsreihe beschäftigt sich die Magdeburger Historikerin Frau Inge Poetzsch mit „Klemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich“.

Der ‚Kutscher Europas’ lenkte die Habsburger Monarchie durch die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auf sein Wirken als österreichischer Außenminister und Staatskanzler sowie auf die lange Friedensepoche in Europa von 1815-1848 geht Frau Poetzsch in ihrem Vortrag ein.

Unsere Referentin ist Clausewitz-Preisträgerin der Stadt Burg. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden die Preußischen Reformer sowie weitere Persönlichkeiten jener Zeit. Seit vielen Jahren tritt Frau Poetzsch erfolgreich mit Vorträgen in der Clausewitz-Erinnerungsstätte in Erscheinung.

Der Vortrag „Clemens Fürst von Metternich (1773-1859)“ findet am Dienstag den 29.Oktober 2019, um 18.00 Uhr in der Clausewitz-Erinnerungsstätte in der Schulstraße 12 in Burg statt.

Zum Vortrag von Frau Inge Poetzsch sind alle Interessierte herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Schöne Tradition - Jahresabschluss des Freundeskreises Carl von Clausewitz
Die Mitglieder des Freundeskreises Carl von Clausewitz trafen sich traditionell zu ihrem Jahresabschluss im Kasino der Clausewitz-Kaserne Burg, und zwar in großer Runde, was wohl auch mit dem interessanten Spektrum und den vielen großartigen Aktivitäten des Freundeskreises einhergeht...

Impressionen einer Ausstellung
Am Vorabend des 187. Todestages des preußischen Generalmajor Carl von Clausewitz (01.07.1780-16.11.1831) fand in einer feierlichen Zeremonie die Kranzniederlegung an der letzten Ruhestätte der Eheleute Carl und Marie von Clausewitz auf dem Burger Ostfriedhof statt...

Vortrag Inge Poetzsch: "Wilhelm von Humboldt"
Friedrich Wilhelm Christian Carl Ferdinand von Humboldt (*22. Juni 1767 in Potsdam; gest. 8. April 1835 in Tegel) war ein preußischer Gelehrter, Schriftsteller und Staatsmann. Er ist der philosophische Begründer des Neuhumanismus und betrieb die Gründung der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin.

12. Burger Museumsnacht in der Clausewitz- Erinnerungsstätte
Zur 12. Museumsnacht am 19.10.2018 präsentierte die Stadt Burg ihre historischen Orte und bot allen Besuchern ein abwechslungsreiches Programm. Zu diesem Anlass öffnete die Clausewitz-Erinnerungsstätte ihre Türen und lud zu einem eindrucksvollen und vor allem historisch spannenden Erlebnis ein.

12. Burger Museumsnacht steht auf dem Programm
Nacht für Neugierige
Auch in der diesjährigen 12. Ausgabe der Museumsnacht in Burg werden wieder die beteiligten Objekte zahlreiche Besucher in ihren Bann ziehen. Zahlreiche Burger Einrichtungen so auch die Clausewitz-Erinnerungsstätte laden zum Sehen und Staunen ein.

Besuch beim preußischen Staatsmann und Gelehrten Wilhelm von Humboldt im Schloss Tegel
Die Brüder Humboldt, Wilhelm und Alexander, erfreuen sich weltweiter Berühmtheit. Das in Privatbesitz befindliche Schloss Tegel, dass 1766 in den Besitz der Familie von Humboldt gelangte, war am Montag das Ziel der Mitglieder des Burger Freundeskreises Carl von Clausewitz bei ihrem Tagesausfluges.

Dr. Andrée Türpe: “Kleiner Krieg und Terrorismus - Erklärungsmuster bei Clausewitz?“
Der Begriff des "kleinen Krieges" im deutschen Sprachgebrauch geht auf Carl von Clausewitz zurück, der ihn in Abgrenzung zu den zwischenstaatlichen, den "großen Kriegen" verwendete.
Während seiner Tätigkeit als Lehroffizier an der Kriegsschule in Berlin hielt er in den Jahren 1810 und 1811 auch Vorlesungen zum "kleinen Krieg". Gerade in gegenwärtiger Zeit ist eine Zunahme dieser "kleinen Kriege", auch als "asymmetrische Kriege" bezeichnet, festzustellen. Sie sind nicht wie die "großen Kriege" durch gegenseitig anerkannte Regeln gekennzeichnet.
Inhaltliche Schwerpunkte des Vortrags von Dr. Türpe werden u.a. sein :
- Praktische und ideengeschichtliche Quellen der Überlegungen von Clausewitz
- "Kleiner Krieg" und Terrorismus bei Clausewitz
- "Kleiner Krieg" heute und wie nutze ich Clausewitz für eventuelle Erklärungsversuche
- "Kleiner Krieg" als Kunstfertigkeit; Terrorismus als Erscheinungsform des "kleinen Krieges"
- IS und Krieg in Syrien mal mit Clausewitz` Gedanken betrachtet

Ausschnitt aus dem Rundgemälde im Memorial


Louis Dumoulin 1912


Informationen





Für Clausewitzianer eigentlich eine Selbstverständlichkeit, um ihre Bibliothek aufzufüllen. Für geschichtliche Einrichtungen eine Gelegenheit ihren Fundus zu erweitern. Die Erstveröffentlichung eines neuen Buches über Clausewitz wurde im November 2018 vorgenommen.
Das Buch mit einem Umfang von 76 Seiten wurde von Peter Paret herausgegeben. Den Burger Clausewitz-Freunden gewiss kein Unbekannter. Prof. Dr. Peter Paret folgte im vorigen Jahr einer Einladung der Forschungsgemeinschaft Clausewitz Burg und weilte zu einem Vortrag in der Burger Stadthalle.
Inhalt des Buches sind ein Artikel des deutschen Historikers Hans Delbrück (1848-1929) und ein neuer Artikel von Peter Paret (geb.1924). Beide setzen sich mit Clausewitz‘ Verständnis von Geschichte und Kriegstheorie auseinander. Dieses Buch bietet neue Einblicke in Clausewitz‘ Denken und vor allem in die Bedeutung der Geschichte für die Theorie des Krieges.

Dr.Türpe, Prof. Paret Foto: Rolf Gädke

Die Burger Erinnerungsstätte bewahrt in ihren Sammlungen ein vielfältiges und bedeutendes Archivgut in gedruckter Form. Wie in Museen, Heimatstuben so auch in Erinnerungsstätten üblich, kann nur ein Teil dieser Sammlungen ausgestellt werden. Deshalb möchten wir einzelne interessante Publikationen als „Objekt des Monats“ in der Clausewitz-Erinnerungsstätte vorstellen. Hierzu gehören Neuanschaffungen, besonders schöne und historisch interessante Objekte oder aber auch ein Objekt, das aus unterschiedlichen Gründen in den Fokus rückte, beispielsweise weil jemand damit arbeitet oder es auf dem Wege einer aktuellen Schenkung in den Bestand der Erinnerungsstätte gelangte. Gezeigt werden ausschließlich Objekte, die nicht in der Dauerausstellung der Erinnerungsstätte zu sehen sind. Wir wollen Heimatgeschichte nicht im tiefen Keller machen, sondern geben Wissen preis. Wir zeigen, was wir rausgefunden haben und hoffen auf Austausch. Unsere Clausewitz-Erinnerungsstätte soll im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch ein Ort der kulturellen Bildung für alle sein.

November


September



In Burg hat der Freundeskreis Carl von Clausewitz heute Vormittag eine neue Gedenkplatte an dem Gemeinschaftsgrab der Eheleute Clausewitz auf dem Friedhof Burg-Ost enthüllt. Auf ihr steht geschrieben „Amara Mors Amorem Non Separat“, “Auch der Tod kann die Liebenden nicht trennen“. Grund dafür war der heutige Geburtstag des preußischen Generalmajors.

International wird noch immer vielfach der 1. Juni 1780 als das Geburtsdatum Carl von Clausewitz genannt. Der Burger Freundeskreis bemüht sich leise und fast unauffällig darum, eine Korrektur auf das tatsächliche Datum 1. Juli zu erreichen.

„In diesem Jahr verbinden wir eine besondere Geste mit diesem Geburtstag“ sagte Rolf Gädke, Mitglied des Vereins Carl von Clausewitz. Das Grabkreuz und die Grabplatte (beides Originale) wurden 1971 nach Burg transportiert. Der dazugehörige Sockel des Kreuzes war dagegen völlig zerstört. Auf ihn hatte Marie von Clausewitz den Text verewigen lassen: “Amara Mors Amorem Non Separat“, “Auch der Tod kann die Liebenden nicht trennen“.

Eine entsprechende Platte mit diesem Satz hatten die Mitglieder des Fördervereins anfertigen lassen. Die Kosten dafür lagen bei rund 600 Euro.



2006 Gerhardt Oste ehem. Leiter des Burger Friedhofes
2007 General a.D. Dr. Klaus Reinhardt ehem. Präsident der Clausewitz Gesellschaft
2008 Prof. Dr. Matthias Puhle ehem. Direktor der Magdeburger Museen
2009 keine Preisverleihung
2010 Oberst a.D. Peter Meyer ehem. Kommandeur des Logistikregiment 41 Burg
2011 Stabshauptmann a.D. Rüdiger Kracht ehem. Leiter Geschäftsstelle Clausewitz Gesellschaft
2012 Dr. Frank Bauer Autor, Vorsitzender Gneisenau Gesellschaft
2013 Inge Poetzsch Historikerin aus Magdeburg
2014 Generalleutnant a.D. Dr. Klaus Ohlshausen ehem. Präsident der Clausewitz Gesellschaft
2015 Dr. Oliver Corff Sinologe
2016 Studienrat a.D. Klaus Möbius Begründer und Kustos der CvC Erinnerungsstätte
2017 Dr. Andrée Türpe Philosoph
2018 Logistikbataillon 171 "Sachsen-Anhalt" stellvertretend für die gesamte Bundeswehr
Carl von Clausewitz wurde am 1. Juli 1780 in Burg geboren. Am 16. November 1831 verstarb er als Generalmajor in Breslau. 1971 wurden die sterblichen Überreste von Carl und Marie nach Burg überführt.

Somit ist die Stadt Burg heute Geburtsort und zugleich letzte Ruhestätte einer großen Persönlichkeit der deutschen Geschichte. Dieser verpflichtenden Tatsache haben sich seit Jahrzehnten in Burg geschichtsbewusste Männer und Frauen gestellt.

Im Jahr 1990 konzentrierten sie all ihre Kraft auf das zur Ruine verkommene Wohnhaus der Familie Clausewitz. Nur mit Mühe hatten in den achtziger Jahren die Denkmalpfleger des Kulturbundes einen Abriss verhindern können.

Im Rahmen der Altstadtsanierung erfolgte 1997 – 1999 die totale Restauration des Gebäudes. Es wurde als Wohnhaus mit drei Wohnungen und einem Komplex von Ausstellungsräumen konzipiert und realisiert. Am 11. Oktober 2000 wurde die „Burger Clausewitz – Erinnerungsstätte“ feierlich eröffnet. Gleichzeitig entstand der „Burger Freundeskreis Carl von Clausewitz“.

Von Anbeginn widmeten sich die Ausstellungsinitiatoren der Familienforschung der Burger Familie Clausewitz. Ganz besonders wurden dabei die Burger Jahre von 1760 – 1830 betont. Es konnten zusätzliche Fakten und Episoden des Namensgebers durch den Freundeskreis erhellt werden.

In den zurückliegenden zehn Jahren hat sich die museale Einrichtung erstaunlich gut entwickelt. Durch das kontinuierliche Zusammenwirken vom Bundeswehrstandort, dem „Burger Freundeskreis Carl von Clausewitz“ und der „Clausewitz – Gesellschaft e.V.“ wurde unsere Einrichtung über die Stadtgrenze hinaus bekannt. In beständiger Folge fanden und finden in den Räumen der Erinnerungsstätte Vorträge und Diskussionsrunden zu Themenbereichen wie z.B. „Die Preußischen Reformen“, „Historische Persönlichkeiten der Reformzeit“ oder „Die Kriege gegen die Napoleonische Fremdherrschaft“ statt.

Inzwischen kommen Interessenten aus den unterschiedlichsten deutschen Regionen und auch aus dem Ausland in unsere Erinnerungsstätte. Selbst Gäste von Übersee und aus dem Fernen Osten gehören zu den Besuchern. Durch unsere alljährliche Teilnahme am Veranstaltungszyklus der „Burger Museumsnacht“ und wegen der deutschlandweit beachteten Verleihung des „Carl von Clausewitz – Preises der Stadt Burg“ entwickelte sich unsere historische Stätte zu einem geachteten Festpunkt des kulturellen Geschehens in unserer Region.

Dr. Rolf-Reiner Zube
Kustos der Erinnerungsstätte

Anschrift:
Burger Clausewitz – Erinnerungsstätte
Schulstr. 12
39288 Burg

Geöffnet: jeden 2. und 4. Samstag und nach Vereinbarung

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Ausschnitt aus dem Rundgemälde im Memorial


Louis Dumoulin 1912



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VIELEN DANK FÜR IHREN BESUCH




Kontakt

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Resedaweg 49, 39118 Magdeburg
+49 0174 9949573
romeostellmacher@t-online.de

Kustos Dr. Rolf-Reiner Zube
Heckenbreite 14, 39288 Burg
+49 03921 98 14 53
+49 0176 84339055
DrZube-Kustos@web.de

Clausewitz-Erinnerungsstätte
Schulstraße 12, 39288 Burg
+49 03921 72 99 129

Rolf Gädke
Karl-Liebknecht-Str 23, 39288 Burg
+49 03921 98 68 35
rolf-gaedke@t-online.de

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Telefon: 49 0174 9949573
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